Geschäftsbedingungen

1. Vertragsinhalt- Mit Abschluss des Beförderungsvertrags erwirbt der Fahrgast den Anspruch auf eine einmalige Beförderung mit einem Heißluftballon. Ein Anspruch auf Beförderung besteht nur bei Vorlage eines entsprechenden gültigen Tickets. Eine Ballonfahrt sollte mindestens 60 Minuten dauern. Sollten Gründe, die nicht in der Verantwortung des durchführenden Luftfahrtunternehmens liegen, eine kürzere Fahrzeit bedingen, so gilt die Fahrt als durchgeführt.

2. Vertragspartner– Vertragspartner sind das veranstaltende Luftfahrtunternehmen HTS GmbH und der Auftraggeber oder der Inhaber des Tickets.

3.  Zahlung- Die vereinbarte Beförderungsvergütung ist im Voraus zu zahlen und die Voraussetzung für die Beförderung. Die Buchung gilt für beide Seiten nach Zahlungseingang als verbindlich.

4. Ticket- Tickets haben eine Gültigkeit von 24 Monaten ab Buchungsdatum. Sonderregelungen sind im Einzelfall nach Absprache möglich. In begründeten Fällen kann das Ticket verlängert werden. Die Verlängerung ist nur in schriftlicher Form gültig. Das Ticket ist übertragbar, muss aber schriftlich durch das Luftfahrtunternehmen bestätigt werden.

5. Beförderungstermine- Der Passagier ist verpflichtet, sich um einen Beförderungstermin zu bemühen, hierzu steht unser Büro Ihnen während unserer Geschäftszeiten zur Verfügung. Die Beförderungstermine werden von uns vorgegeben, erfolgen jedoch unter Berücksichtigung Ihrer Terminwünsche. Wegen der Wetterabhängigkeit bedürfen Starttermin und Startplatz einer telefonischen Bestätigung. Bei dieser Bestätigung nennen wir dem Fahrgast dann den Startort und die Startzeit. Bei Terminabsage aufgrund von Wetterbedingungen, Prüfterminen oder behördlichen Auflagen werden Ausweichtermine vereinbart.

6. Nichtantritt oder Verspätung- Der Fahrgast ist für pünktliches Erscheinen am Startplatzselbst verantwortlich Nichterscheinen oder nicht rechtzeitiges Absagen, mindestens 48 Stunden vor demvereinbarten Starttermin, führt zu dem ersatzlosen Verlust des gezahlten Fahrpreises.

7. Verschiebung von geplanten Startterminen- Dem Anbieter steht das Recht zu, den Termin für eine Ballonfahrt aufzuheben, wenn Gründe der Flugsicherheit, insbesondere der zu erwartenden Wetterbedingungen dies erforderlich macht. Dem Fahrgast erwächst hieraus kein Rücktrittsrecht oder ein Recht auf Rückerstattung des Fahrpreises, er hat lediglich das Recht auf Vereinbarung eines neuen Fahrtermins. Für den Fall der Verschiebung von Fahrterminen steht dem Kunden kein Anspruch auf Ersatz des hieraus entstandenen Schadens (z.B. Anreisekosten) zu. Bedenken Sie, Sicherheit geht vor!

8. Haftung- Eine Haftung für Gepäck-, Foto- und Filmgeräte wird nicht übernommen. Bei Mitnahme ist der Fahrgast selbst für die stoßsichere Verwahrung während der gesamten Start-, Fahrt- und Landezeit verantwortlich.

9. Stornierung und Widerrufsrecht- Sie können Ihre Bestellung innerhalb von 2 Wochen ohne Angaben von Gründen schriftlich widerrufen. Nach Rücksendung und dem Erhalt des /der Tickets wird Ihnen der gezahlte Betrag rückerstattet. Die Frist beginnt nach dem Erhalt der von uns abgesendeten Buchungsbestätigung / Rechnung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt eine rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist an die im Impressum angegebene Adresse oder e-mail Adresse zu versenden. Nach Ablauf der Widerrufsfrist fällt eine Stornogebühr von 25% des Fahrpreises an. Nach Ablauf der Gültigkeit bestehen keine Ansprüche mehr zwischen den Vertragspartnern. Bezahlte Beträge sind nicht rückzahlungsfähig.

10. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen- Sollten einzelne Bestimmungen oder Teile hiervon ungültig sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Gerichtsstand ist Ottweiler

11. Kenntnisnahme-Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass der von ihm angemeldete Fahrgast Kenntnis von den Beförderungs-, Geschäfts- und Haftungsbedingungen sowie den Sicherheitshinweis erhält. Diese AGBs bitte unterschrieben per e-mail oder Post zurücksenden.

Haftung

Die Beförderung im Ballon unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Ansonsten gelten die Internationalen Bestimmungen. Sowohl nach nationalen als auch nach internationalen Bestimmungen ist die Haftung des Luftfrachtführers für Personen und Sachschäden beschränkt. Wir verweisen hier ausdrücklich auf die entsprechenden gesetzlichen Bestimmunge. Schäden und Ersatzansprüche sind dem Luftfrachtführer unverzüglich anzuzeigen. Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Verletzten mitgewirkt, so gilt § 254 BGB.